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Das warme und zugleich feuchte Wetter in diesen Tagen lässt die Pflanzen geradezu in die Höhe schießen. Auch der Rasen wächst entsprechend schnell, sodass ihr die Fläche mindestens einmal die Woche mähen solltet, vor allem dann, wenn eure Kinder sie zum Spielen nutzten. Wer für diese Arbeit einen Mulchmäher verwendet, muss sich keine Gedanken machen, was er mit dem anfallenden Schnittgut macht, denn dieses wird gleichmäßig auf dem Rasen verteilt und sorgt für eine gute Nährstoffversorgung des Grüns. Doch in den meisten Gärten kommen Elektro- oder Benzinrasenmäher mit Fangkorb zum Einsatz. Das gemähte Gras könnt ihr dann auf den Kompost geben. Dabei solltet ihr aber immer genügend andere organische Materialien wie Laub und gehäckselte Zweige untermischen. Denn sonst verklumpt das Gras im Kompostbehälter und beginnt möglicherweise zu schimmeln oder zu faulen.

 

Rasenschnitt als Mulchschicht  rund um Tomatenpflanzen ausbringen

In den warmen Frühlings- und Sommerwochen wächst der Rasen schnell, sodass er mindestens einmal die Woche gemäht werden muss. Foto: Martin Staffler/MSG

Die vielen positiven Seiten des Rasenmulchs

Den regelmäßig anfallenden Rasenschnitt könnt ihr aber auch zum Mulchen von Zier- und Nutzbeeten verwenden. Auch unter Beerensträuchern, Zierhecken und auf Baumscheiben lässt sich das Gras verteilen – also überall dort, wo es nackte Erde gibt. Die organische Schicht verhindert dann im Sommer, dass der Boden zu schnell austrocknet, sie hält die Wurzeln der Pflanzen kühl, verzögert das Aufkeimen unerwünschter Wildkräuter und schützt nicht zuletzt die Mikroorganismen im Boden. Und wenn das Gras nach und nach verrottet, werden Nährstoffe frei, die den Stauden, Gehölzen und Gemüsepflanzen wiederum zugute kommen.

 

Rasenschnitt wird rund um eine Tomantepflanzen als Mulchschicht verteilt

Während der Sommermonate ist eine dünne Mulchschicht aus Rasenschnitt zu empfehlen. Tipp: Gemüsepflanzen sollten aber mindestens zehn Zentimeter groß sein, bevor man die Erde ringsherum abdeckt. Foto: Martin Staffler/MSG

Was zu beachten ist

Wenn ihr im Garten Rasenmulch verwenden möchtet, solltet ihr nur eine rund zwei Zentimeter Schicht auftragen. Denn ist die Mulchschicht zu dick, können sich Mäuse oder Schnecken darunter einquartieren. Wichtig ist außerdem, dass das Gras nicht zu feucht ist, denn sonst verklumpt es und kann faulen. Wenn ihr Stroh oder groben Kompost unter das Schnittgut mischt, bevor ihr es in den Gemüsebeeten verteilt, müsst sich euch wegen der Fäulnisgefahr keine Sorgen mehr machen.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Susann Hayn aus der Redaktion von Mein schöner Landgarten.

 

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