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Bienen bestäuben nicht nur Obst- und Gemüsepflanzen und sorgen somit dafür, dass wir die Früchte ernten können, insgesamt sind rund 80 Prozent aller Blütenpflanzen auf die Bestäubung durch Bienen angewiesen. Sie sind daher enorm wichtig für ein gesundes Ökosystem.honey-bee-802597_1280

honey-bees-7447_1280Honigbienen

Weltweit zählen neun Arten zu den Honigbienen, nur eine davon, die Westliche Honigbiene, ist auch auf den Wiesen und in den Gärten unserer Breiten unterwegs. Honigbienen bilden Staaten und leben in Kolonien von bis zu 50.000 Bienen mit einer vielschichtigen Arbeitsteilung. So legt die Königin  Eier, während die Arbeiterinnen beispielsweise Nektar und Pollen sammeln und sich die männlichen Drohnen um die Fortpflanzung kümmern.

fir-tree-honey-752145_1280Honigbienen bauen Waben aus in Drüsen produziertem Wachs und nutzen diese als Brutzellen sowie zur Lagerung von Nahrung. Sie produzieren weit mehr Honig als sie benötigen – gut für uns Menschen, denn somit haben auch wir etwas von dem süßen Naturprodukt. Je nachdem, wo die Bienen unterwegs waren, unterscheidet sich der Honig in Farbe und Aroma. So ist zum Beispiel Rapshonig fest-cremig, mild und von heller, cremeweißer Farbe, während Tannenhonig mit seinem harzigen Aroma sehr dunkel ist und kräftig würzig schmeckt.

Lebensraum im Garten schaffen

Honigbienen fliegen auf Blüten, die ihnen reichlich Nektar und Pollen bieten. Um sie als Nützling in den eigenen Garten zu locken, kann man bereits bei der Auswahl der Pflanzen und Samen ein Augenmerk darauf legen. Für neu angelegte Blumenwiesen eignen sich zum Beispiel Kornblumen, Büschelschön und Herzgespann als Nektarspender. Auch Moschusmalve und Klatschmohn locken Honigbienen mit einer Fülle an Pollen an. Weitere bienenfreundliche Blumen: Färberkamille, Garten-Ringelblume, Wiesensalbei, Rotklee, Verpenne, Akelei, Dill, Wilde Möhre, Phacelia, Johanniskraut und viele mehr.

Biene ist nicht gleich Biene

Löcherbienen

Loecherbiene_Wildbiene_0001Löcherbienen sind obenauf schwarz und werden nach unten hin gelb. Diese sechs bis acht Millimeter langen Bienen sind vor allem auf Streuobstwiesen, an Waldrändern und auf Lichtungen zu finden. Aber auch in Gärten oder auf Flächen mit Gehölzen und Totholz fühlen sie sich wohl.

Mauerbienen

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Mauerbienen sind nah mit den Löcherbienen verwandt, doch durch die pelzige Behaarung sehen sie „flauschiger“ aus. Wie ihr Name bereits vermuten lässt, legen sie ihre Nester in Spalten und Ritzen von Mauern an. Auch hohle Äste, Gänge im Boden oder Totholz dienen ihnen als Unterkunft.

Sandbienen

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Sandbienen werden auch Erdbienen genannt, das rührt daher, dass sie in sandigen und lehmigen Böden Erdnester anlegen. Auffällig ist die gelbe bis orange Behaarung der Beine. Zwar zählen sie zu den Solitärbienen und bilden als solche kein Bienenvolk, doch häufig kommen sie selbst auf kleinem Raum in größeren Mengen vor.


Die Aktion Wildgärtnerfreude ist eine gemeinsame Aktion von Mein schönes Land und unserem Partner Neudorff. Wir danken für die kostenlose Bereitstellung von 500x Wildgärtnerfreude Bienengarten Samenmischungen und wünschen allen eine bunte Blütenpracht und einen lebendigen Garten.


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