Besucht uns auch auf…

Mit ihren attraktiven Blattrosetten schmückt die immergrüne Staude Balkon, Terrasse sowie Mauerkronen – und ist dabei ganz pflegeleicht.

Dachwurz

Dach- oder Hauswurze (Sempervivum) sind in fast ganz Europa verbreitet. Ihr natürlicher Lebensraum sind felsige Gebirgsstandorte, doch schon seit Jahrhunderten ist die Pflanze in Kultur. Der deutsche Name gibt einen Hinweis auf die einstige Verwendung: Um die leicht entzündlichen Dachabdeckungen aus Stroh und Schilfrohr vor Blitzschlag und Funkenflug zu schützen, setzte man früher auf die wasserspeichernden Blätter der Staude und pflanzte sie auf die Dächer.

Lebensweise:

Dachwurze bilden eine flache Blattrosette aus. Sobald diese groß genug ist, wächst ein länglicher Trieb empor, an dessen Ende sich kleine, sternförmige Blüten öffnen. Nach der Blüte stirbt die Rosette ab. Bis dahin haben sich jedoch reichlich Ableger gebildet, die bereits an der Mutterpflanze eigene Wurzeln entwickelt haben.

Standort & Pflege:

Wichtig ist ein sonniger Standort. Gießen ist kaum nötig, soweit die Pflanzen unter freiem Himmel stehen.

Verwendung:

In Töpfen und Schalen, in Steingärten, auf Mauerkronen sowie in Spalten von Trockenmauern.

Vermehrung:

Bewurzelte „Kindel“ einfach abzupfen und eintopfen. Beim Gefäß auf Wasserabzugslöcher im Topfboden achten. Damit sich keine Feuchtigkeit staut, zuerst eine etwa 2–3 cm dicke Schicht aus Tongranulat hineingeben. Als Pflanzsubstrat eignet sich eine Mischung aus einem Teil Kübelpflanzen-Erde und einem Teil Sand oder Splitt.

 

Fotos: MSG/M. Staffler/A. Ichters, Das grüne Medienhaus, pixabay/rennez


Wie man Dachwurze schön in Szene setzen kann, seht ihr hier: Deko-Ideen mit Dachwurz

Dachwurz

 

 


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.