Besucht uns auch auf…

Goldbraun, Sonnengelb und Purpurrot: Gerade hat das bunte Blättertreiben begonnen. Für dieses farbenprächtige Phänomen in warmen Tönen wie Gelb, Orange, Rot und Braun finden wir zahlreiche Begriffe.

Amerikanische Wissenschaftler fanden kürzlich heraus: Es geht sogar soweit, dass sich Menschen unterschiedlicher Sprachen bei der Beschreibung von warmen Farben klarer ausdrücken als bei kühlen wie Grün und Blau. Eine Untersuchung erfasste dafür die sprachliche Farbkategorisierung von Menschen von 110 Sprachzugehörigkeiten.

In vielen verschiedenen Kulturkreisen werden warme Töne detaillierter beschrieben als kalte

Aber woran liegt es, dass wir warme Farbtöne leichter beschreiben können? Die Forscher um Edward Gibson vom Massachusetts Instiute of Technology in Cambrigde vermuten, dass die meisten Objekte, die uns wichtig sind, warm gefärbt sind, während kühlere Farben eher den Hintergrund von Szenerien dominieren.

Erdige, warme Töne liegen uns nahe

Sie anaylsierten eine Datenbank von 20.000 Bildern im Hinblick auf die visuelle Verteilung von Farben. Sie konnten dadurch zeigen: Objekte im Vordergrund von Szenen besitzen vergleichsweise häufig eine warme Farbe, während kühlere Farben eher im Hintergrund zu finden sind.

Man könnte also behaupten, jetzt im Herbst befänden wir uns erst so richtig in unserem Element – ein hoch auf diese farbenprächtige Jahreszeit!

Leuchtend rote Früchte prägen den Herbst wie auch unsere Sprache

Eine detailliertere Darstellung des Forschungsberichts findet ihr auf „Bild der Wissenschaft“:

http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/psychologie/-/journal_content/56/12054/19874695

 


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