Besucht uns auch auf…

Diese Gartentagebücher zum Selbermachen und -gestalten sind blühende Erinnerung und gärtnerische Erfahrung in einem. Sie sind leicht zu basteln und begleiten uns durchs ganze Jahr.

Für die Gartentagebücher benötigt ihr: getrocknete Blüten, Blätter, Gräser und Farne, Fotografien aus dem Gartenjahr, Fundstücke (z. B. Schneckenhäuschen, Herbstlaub), schöne Samentütchen und -körner, Buch mit leeren Seiten (Blanko-Buch), Klebestreifen, Klebstoff, Schere, schwarzer Stift, Pflanzen-Lexikon.

Am besten sammelt ihr Blüten und Blätter das ganze Jahr über und presst nach und nach. Besonders eignen sich zarte Blüten mit schmalen, trockenen Stängeln (z. B. Storchschnabel). Dann gilt es: die Blüten zwischen Büttenpapier legen, zwischen den Schichten mit Zeitungspapier „polstern“ (es nimmt die Flüssigkeit auf) und den Stapel in eine Pflanzenpresse geben. Nach einigen Tagen das Papier austauschen und erneut pressen, insgesamt mindestens eine Woche.

Für das Blüten-Deckblatt haben wir violette und rosafarbene Akeleien sowie Ehrenpreis, ein zierliches Gartenkraut mit blauen Blüten, gewählt. Die getrockneten Blüten vorsichtig umdrehen und den Klebstoff aufbringen. Für robuste Blüten und breite Stängel eignen sich Klebestifte. Bei sehr filigranen Strukturen ist ein Flüssig-Klebstoff besser, den man auf zarten Blüten (z. B. Mohn) mit einem Stück Papier verstreicht, um ihn gleichmäßig zu verteilen. Die Blüten aufkleben. Zum Schluss ein Blatt Papier auf das Deckblatt legen und mit der Hand kräftig darüberstreichen.

Für das grüne Buch benötigt man schön verzweigtes Laub, beispielsweise gefiederte Farn-Wedel. Diese gilt es, sehr trocken zu pressen, dann auf dem Deckblatt anordnen. Mit Klebestreifen befestigen – dafür eignen sich Stellen wie Stängelabschnitte zwischen den einzelnen Blättchen am besten. Ist das Laub etwas breiter, kann man es auch mit Klebstoff fixieren. Wer mag, kann das Tagebuch anschließend mit transparenter, einseitig haftender Folie bekleben. Es erfordert zwar etwas Geschick, die Folie ohne Lufteinschlüsse aufzubringen – verhindert bei häufigem Gebrauch aber, dass Pflanzenstücke abbrechen.

Dann heißt es: Loslegen! Ihr könnt Beobachtungen aus der Natur ins Gartenbuch schreiben, das Wetter notieren, gepresste Blüten einkleben sowie Samentütchen und die Aussaat von Gemüse notieren. So lässt sich die Freude über den sich entrollenden Farn im Tagebuch ebenso beschreiben wie Pflegemaßnahmen, die sich bewährt haben.

Der Sommer liefert für das Tagebuch nicht nur zahlreiche Motive aus Küchen- und Ziergarten, sondern auch Erfolgserlebnisse: Wann holen wir den ersten Salatkopf vom Beet auf den Tisch? Hält sich die Schneckenplage in Grenzen? Was hilft dagegen?, sind Fragen die im hübschen Notizbuch festgehalten werden und die ihr selbst beantworten könnt. Wir wünschen euch viel Freude damit!

 


Schreibe einen Kommentar

Datenschutz Datenschutzanfrage-Formular