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Die aus Nordamerika stammenden Indianernesseln (Monarda) sind lang blühende Stauden, mit denen sich prächtige Beete oder solche mit ausgesprochenem Naturflair anlegen lassen. Die verschiedenen Sorten von Scharlach-Indianernessel (M. didyma) und Späte Indianernessel (M. fistulosa) blühen in verschiedenen Rot- und Rosatönen sowie in Weiß und lassen sich schön mit anderen Stauden wie Flammenblume (Phlox paniculata), Roten Scheinsonnenhut (Echinacea purpurea), Duftnessel (Agastache) sowie Ziergräsern kombinieren. Was uns Bio-Gärtner besonders freut: Die kleinen, nektarreichen Lippenblüten, die in kompakten, oftmals von einem Schopf gekrönten Blütenköpfen zusammenstehen, locken viele Schmetterlinge und Bienen an. Außerdem können wir aus den aromatischen Blättern der Pflanzen Tee zubereiten oder diese als Gewürz verwenden.

Kleines Beet, eingefasst mitniedirgen Flechtzäunen, bepflanzt mit Indianernessel, Phlox und Busch-Malve

Die Zwerg-Indianernessel (Monarda fistulosa ‘Pink Lace’) blüht hier zusammen mit Flammenblumen (Phlox paniculata ‘White Eye Flame’) und Busch-Malven (Lavatera). Alle drei Staudenarten sind ausgesprochene Dauerblüher. Die Beeteinfassung aus niedrigen Flechtzäunen fügen sich schön in das ländliche Ambiente ein. Foto: Friedrich Strauß

Indianernesseln werden je nach Sorte zwischen 70 und 120 Zentimeter hoch und blühen zwischen Juni und September. Sie lieben einen sonnigen Platz im Beet sowie humosen, mit Nährstoffen gut versorgten Boden. Regelmäßige Kompostgaben sind daher willkommen. Die Erde sollte zudem mäßig feucht sein. Vor allem während der Blütezeit sollte sie nicht austrocknen. Leider sind manche Indianernesseln anfällig für Echten Mehltau. Vor allem der häufige Wechsel zwischen Trockenheit und Feuchtigkeit fördert eine Infizierung. Ein ausreichend großer Pflanzabstand von 50 Zentimetern und ein Rückschnitt der Stauden nach der Blüte kann eine Erkrankung vorbeugen. Zudem hilft eine gezielte Sortenauswahl, denn nicht alle Varianten sie gleich stark anfällig.

 

Eine kleine Auswahl empfehlenswerter Sorten:

 

Üppiger Blumenstrauß aus dem Garten mit Indianernesseln, Rosen, Feinstrahl und Goldleistengras

Foto: Friedrich Strauß

Tipp: Indianernesseln sehen auch in einem Blumenstrauß einfach traumhaft aus. Am besten schneidet man die Stiele, wenn sich die ersten Blüten gerade öffnen. Der üppige Sommerstrauß wurde aus Indianernessel ‘Camebridge Scarlet’, Kletterrose ‘Parade’, Feinstrahl (Erigeron annuus) und Goldleistengras (Spatina pectinata ‘Aureomarginata’) zusammengestellt.

Ein großes Sortenangebot führt unter anderem die Staudengärtnerei Gaißmayer.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Susann Hayn aus der Redaktion Mein schöner Landgarten.


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