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Wir erhalten immer wieder Mails und Vorschläge und haben uns schon durch jede Menge wunderschöner Blogs rund um das Landleben geklickt. Die Bloggerinnen und Blogger teilen auf toll gemachten Seiten samt ansprechenden Fotos ihre Hobbies und Leidenschaften, oder erzählen von ihrem Leben auf dem Land. Einige Blogs gefallen uns so gut, dass wir sie zu einem “Mein schönes Land Lieblingsblog” küren. Heute möchten wir euch den Blog „Backen macht glücklich“ vorstellen – Kathrin macht uns mit ihren Rezepten und appetitlichen Bildern einfach den Mund wässrig. Und das Beste: In vielen ihrer Kreationen spielen gesunde Zutaten und saisonales Obst und Gemüse die Hauptrolle. So macht Backen wirklich glücklich ;-)

Fotos: Vivi DÔAngelo; Katharina Kraatz; Kathrin Runge

Wer bist du?

Foto: Vivi DÔAngelo

Ich heiße Kathrin und Backen macht mich unheimlich glücklich. Ich bin Anfang 30, lebe mit meiner Familie in einem Dorf in der Nähe von München und bin eigentlich gelernte Print-Journalistin. Auf meinem Blog „Backen macht glücklich“ verbinde ich meine großen Leidenschaften miteinander: Backen, Schreiben, Fotografieren.

Seit wann bloggst du?

Backen macht glücklich ist Ende 2012 online gegangen, inzwischen sind es also schon viereinhalb Jahre. Zu Beginn hatte ich keine Ahnung von Foodfotografie und Bloggen überhaupt. Das hat sich mit der Zeit alles (weiter)entwickelt und heute ist die Seite überhaupt nicht mehr aus meinem Leben wegzudenken.

Über was bloggst du?

Alles rund ums Backen und Genießen. In erster Linie sind das, meist selbstentwickelte Rezepte, ich berichte aber auch über Trends und spannende Menschen, rezensiere Backbücher und Zubehör, gebe Tipps und Erfahrungen weiter. Auf Backen macht glücklichgibt es inzwischen hunderte von süßen und pikanten Rezepten, angefangen von Keksen und Muffins über Kuchen und Tartes bis hin zu Broten und Snacks. Ich verblogge nur, was meiner Familie, meinen Freunden und mir gut schmeckt – und auch gelingt. Darunter sind klassische Rezepte genauso wie moderne und außergewöhnliche.

Fotos: Kathrin Runge

Welche sind deine Lieblingsthemen?

Ein besonderes Faible habe ich für gesünderes Backen, in erster Linie Clean Baking, also Backen mit natürlichen und möglichst unverarbeiteten Zutaten. Ich liebe es einfach, wenn man mit selbstgemachtem Gebäck Körper und Seele etwas Gutes tun kann. Über das Thema habe ich sogar ein Buch geschrieben (Clean Baking – Natürlich backen), in dem sich über 50 tolle süße und herzhafte Backrezepte finden. Darunter sind viele vegane und glutenfreie Rezepte, alle dezent gesüßt und wunderbar aromatisch. Beim Clean Baking verwende ich Zutaten wie Dinkelvollkornmehl und Mandelmehl, Honig und Kokoszucker, Mandeln und Nüsse, saisonales Obst und Gemüse.

Was bedeutet das Landleben für dich?

Ruhe und Natürlichkeit. Ich liebe die Luft bei uns draußen auf dem Land, gerade im Sommer das Leben im Garten, auch wenn der viel Arbeit bedeutet. Aber es ist einfach ein schönes Gefühl, die ersten Tulpen in den Beeten zu sehen, eigene Erdbeeren zu ernten, mit unserem Kind draußen ohne Lärm zu spielen oder am See zu liegen.

Welches Projekt/Rezept hast du unseren Lesern mitgebracht?

Köstliche kleine Johannisbeer-Tartelettes mit Vanillecreme aus meinem Buch „Clean Baking“. Eine perfekte Verwendung für die süßsauren Gartenfrüchte. Auf einen nur leicht süßen Vollkorn-Knusperboden kommen eine himmlische Vanillecreme und als Farbtupfer viele Beeren. Wer keine Johannisbeeren mag oder zuhause hat, kann auch Himbeeren, Erdbeeren oder Kirschen nehmen.

Johannisbeer-Tartelettes mit Vanillecreme

Foto: Katharina Kraatz

Für 6 Tartelettes à ca. 10 cm
Boden
100 g Butter
50 g Vollkorn-Haferflocken
40 g Muscovadozucker
150 g Dinkelvollkornmehl
1 Prise Salz
2 EL rohes Kakaopulver (15 g)
Creme
300 ml (pflanzliche) Milch
3 EL Maisstärke (30 g)
1/2 Vanilleschote
40 g Muscovadozucker
150 g saure Sahne
1 Ei
Belag
300 g rote Johannisbeeren, entsteinte Kirschen oder Himbeeren


Bei diesen kleinen Törtchen im Schneewittchen-Style wird garantiert jeder Prinz schwach: Auf den dunklen Knusperboden folgen weiße Vanillecreme und rote Johannisbeeren. Auch mit Himbeeren oder Kirschen schmecken uns die Tartelettes märchenhaft gut!


Für den Boden die Butter in einem kleinen Topf schmelzen, Haferflocken und Muscovadozucker darin karamellisieren lassen. In eine Rührschüssel füllen und abkühlen lassen.
Dinkelmehl, Salz und Kakao verrühren und mit einem Esslöffel unter die Haferflockenmischung rühren. Kurz mit den Händen durchkneten, bis ein fester, leicht bröseliger Teig entsteht. Bei Bedarf noch 1 bis 2 EL kaltes Wasser dazugießen.
Die Tartelettes-Backformen fetten, den Teig in 6 Portionen aufteilen und mit den Händen in die Formen hineindrücken. Mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Für die Creme 4 EL von der Milch abnehmen und mithilfe einer Gabel oder eines kleinen Schneebesens gut mit der Maisstärke verrühren.
Die Vanilleschote längs halbieren und das Mark herauskratzen. Mark und Schote mit der restlichen Milch und dem Muscovadozucker aufkochen, vom Herd ziehen und die Stärkemischung mit einem Schneebesen einrühren. Wieder auf die heiße Herdplatte stellen und unter ständigem Rühren zu einem dickflüssigen Pudding kochen, in eine Schüssel füllen und abkühlen lassen.
Den Backofen auf 180 °C vorheizen (Ober- und Unterhitze). Die saure Sahne mit dem Ei glatt rühren und unter den abgekühlten Pudding mischen.
Die Böden der Tartelettes aus dem Kühlschrank nehmen und 10 Minuten auf der mittleren Schiene vorbacken. Einige Minuten abkühlen lassen.
Die Vanillecreme auf die Böden streichen und die Tartelettes weitere 15 Minuten backen, bis sich die Creme fest anfühlt. Auskühlen lassen und vor dem Servieren mit den Früchten belegen.


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