Besucht uns auch auf…

Auf ihrem Blog beschäftigt sich Mariola auf sympathische Art und Weise mit Themen aus den Bereichen Food, DIY und Reisen. Mit einem Auge für die schönen Dinge des Lebens und inspirierenden Ideen gestaltet sie ihre Beiträge. Besonders habes es uns ihre Rezepte und die dazugehörigen Bilder angetan. Daher ernennen wir den Blog „Marie e Ola“ zum Mein schönes Land-Lieblingsblog im Oktober.

marieola_1024herbst-marieola_1024Wer bist du?

Hallo! Mein Name ist Mariola Boensch, ich wohne mit meiner Familie in Berlin… aber eher fernab der Stadtmitte und damit viel mehr im Grünen. Wir haben bei uns den Wald und die Havel gleich ums Eck’ :) und könnten mit der Lage nicht glücklicher sein. Es bleibt einfach genug Raum zum Atmen, für ausgedehnte Fahrradtouren, Spaziergänge … und gerade in der Herbstzeit haben wir hier auch als leidenschaftliche Pilzesammler ein tolles Terrain zum Austoben. Neben meiner Arbeit im Bereich der Stadtentwicklung habe ich meinen Blog „Mari & Ola“ ins Leben gerufen, der mir die fantastische Möglichkeit bietet, meiner Kreativität freien Lauf zu lassen.

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Seit wann bloggst du?

Ich blogge seit April 2014 – als Mari & Ola jedoch erst seit März 2016.

Über was schreibst du?

b60a8106-2Ich blogge bisher hauptsächlich zu den Themen Food, DIY und Reisen. Dabei werden viele meiner Blogbeiträge um lustige Familiengeschichten ergänzt. Ebenso stelle ich meinen Lesern auf meinem Blog Themen vor, die ihnen die Natur wieder näherbringen sollen – und zwar von der ganz besonderen Seite. So ist beispielsweise ein Holunder eben ein Holunder, aber ein rosa Holunder ist schon sehr speziell und zaubert jedem ein entzücktes „Ooohhh“ ins Gesicht. Dann wird schnell ein Rezept in die Tat umgesetzt, damit die Begeisterung auch länger anhält. Auch ist der Red Love Apfel nicht alltäglich, da er nicht nur außen saftig rot ist, sondern auch ein herrlich rotes Fruchtfleisch besitzt, aus dem man allerlei Leckeres herstellen kann, das auch noch einzigartig aussieht. Alle, denen ich diesen roten Casanova bisher vorgestellt habe, waren mehr als von den Socken und der ein oder andere züchtet den kleinen Kerl seitdem wieder in seinem Garten. Darüber freue ich mich ganz besonders. :)

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Welche sind deine Lieblingsthemen?

Ich kann mich in dieser Hinsicht gar nicht festlegen, da mein Blog alles beinhaltet, was meiner Familie und mir Spaß macht – deshalb sind alle Blogthemen meine Lieblingsthemen.

Was bedeutet Landleben für dich?

b60a5871-2Ich wuchs in einer Großfamilie auf, zu der auch ein Bauernhof meiner Urgroßeltern gehörte, auf dem ich die halbe Kindheit verbracht habe. Das Landleben liegt mir somit quasi im Blut. Der Hof war sehr einfach. Es gab kein Warmwasser und nur ein Plumpsklo außerhalb des Wohngebäudes. In jedem Raum stand ein kleiner Ofen, der die Stube beheizte. Mein Lieblingsort im Haus war die Küche. Dort gab es einen großen Herd mit Metallringen, der mit Holz befeuert wurde. Oben am Abzug besaß er kleine Ausbuchtungen, auf denen meistens die Katzen unserer Nachbarn Wärme suchten. Überall hingen Kräuter von der Decke oder getrocknete Pilze. Es war herrlich. Wie die Küche einer waschechten Kräuterhexe. Zum Hof gehörten natürlich auch Stallungen, wo sich vor allen Dingen die lustigsten Hühner tummelten, die ihre Eier am liebsten auf dem Heuboden versteckten. Es gab einen kleinen Nutzgarten und ein relativ großes Feld zu bewirtschaften. Ich war irgendwie immer bei allem dabei und habe mich austoben dürfen. Auch wenn meine Aufgaben damals meinem Alter angepasst waren, vermittelten mir meine Groß- und Urgroßeltern stets das Gefühl, den größten Beitrag am Ertrag geleistet zu haben. Das war schon ein tolles Gefühl. Es wurden viele Feste gefeiert, am Lagerfeuer Kartoffeln gebacken, an warmen und klaren Sommernächten Sternenbilder gelesen. Es gab kein Fernsehen, keine Uhr, keinen Strom… Der Tagesrhythmus wurde von der Helligkeit des Tages bestimmt. Nachts brannten Kerzen oder Petroleumlampen und es wurden die schönsten und aufregendsten Geschichten erzählt. Viele Menschen sehnen sich heute nach dieser Einfachheit und Klarheit im Leben – ich bin froh sie wenigstens in der Kindheit erlebt und genossen zu haben. In mancherlei Hinsicht prägt mich diese Zeit bis heute… nur auf Strom und ein schönes Badezimmer möchte ich nicht mehr verzichten.

Welches Projekt hast du unseren Lesern mitgebracht?

Ein sehr einfaches Rezept, das wenig Aufwand macht, schön leicht schmeckt und sich fix umsetzen lässt: Ein Birnen-Pudding-Kuchen.

b60a6955-2Zutaten:

1 Blätterteigrolle
4-6 Löffelbiskuits (etwa 20-30 g)
1 TL Speisestärke
4-5 gehäufte TL Zucker
1 Pckg. Vanillepuddingpulver
0,5 l Milch
4 Birnen
1 verquirltes Ei
1-2 TL Zimtzucker
etwas Puderzucker
außerdem: verschiedene Ausstechformen mit Blattmustern

b60a6967-2Zubereitung:

Eine Auflaufform mit dem Blätterteig auslegen. Die überschüssigen Reste abschneiden und daraus kleine Blätter ausstechen. Die Speisestärke mit Hilfe eines kleinen Siebs auf dem Blätterteigboden gleichmäßig verteilen. Die Biskuite darüber zerbröseln lassen. Das Puddingpulver nach Packungsanweisung mit 4 TL Zucker und Milch zubereiten. Leicht abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die Birnen schälen, entkernen und auf dem vorgefertigten Teig in Kreisform verteilen. Den Pudding darüber gießen. Die ausgestochenen Blätter arrangieren und mit dem Ei alles bestreichen. Mit dem Zimtzucker bestreuen und im Ofen bei 190 Grad (Umluft) zuerst 20 Minuten backen, dann die Hitze auf 170 Grad (Umluft) herunterdrehen und weitere 45 Minuten backen. Eventuell mit Alufolie abdecken, sollte der Kuchen zu dunkel werden. Anschließend den Ofen ausschalten und den Kuchen darin noch weitere 20 Minuten ruhen lassen.

Guten Appetit!

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