Besucht uns auch auf…

Wir erhalten immer wieder Mails und Vorschläge und haben uns schon durch jede Menge wunderschöner Blogs rund um das Landleben geklickt. Die Bloggerinnen und Blogger teilen auf toll gemachten Seiten samt ansprechenden Fotos ihre Hobbies und Leidenschaften, oder erzählen von ihrem Leben auf dem Land. Einige Blogs gefallen uns so gut, dass wir sie zu einem “Mein schönes Land Lieblingsblog” küren. Heute möchten wir euch den Blog ZWO:STE vorstellen – Sandra macht nicht nur wunderschöne, poetische Bilder, auch ihre Texte sind so voller Leichtigkeit und Liebe, dass sie einfach Spaß machen. Ein echter Mein schönes Land-Lieblingsblog ;-)

Zwoste

Wer bist du?

Ein herzlichstes Hallo. Mein Name ist Sandra und das sind meine Eckdaten:

·       seit den frühen 1980ern gezwungen selbst zu atmen;

·       hauszierende Gemahlin, Hundemama & Frok (Frau ohne Kind);

·       absolvierte Gestalterin und Gelegenheits-Perfektionistin;

·       nach den Sternen greifende Liebende des Schönen, der Feinheit und der Stille;

·       Beton streichelnde, Holz schnuppernde und Bild hauende Stoffliebhaberin;

·       ewig grübelnd frickelnde Tüftelerin;

·       stillsitzende Fabrikantin detailbesessener Sisyphusarbeit;

·       Befürworter der Selbstgemacht-Geschenkekultur;

·       stets ruhelose Nachahmungstäterin, Zweckentfremderin und Zweitverwerterin;

·       manch rohes, lautes, schweres ans Herrliche Delirierende;

·       gern geschätzte Schätze und trödelnd Trödelmärkte Mögende;

·       die Kunst des Zeitverschwendens praktizierende Umräum-Expertin;

·       dem geflügeltem Wort zugewandte Bewunderin der Augenzwinker-Poesie;

·       Verehrerin der Zwischentöne, Doppeldeutigkeit und Phrasenschöpfung;

·       treue Geliebte von Ironie, Symmetrie und Käsekuchen.

Weil Selbermachen Glücklich machen tut!

Seit wann bloggst du?

Mit ZWO:STE bin ich regelmäßig seit Oktober 2015 auf Sendung.

Über was bloggst du?

Auf ZWO:STE referiere mit Begeisterung über die Liebe zum Selbermachen, gedankliche Stolpersteine und hilfreiche Selbsterkenntnis.

Ich schreibe stets, was das Herz diktiert. Es trifft gestriges auf morgiges. Es reiht sich Nichtiges an Wichtiges. Man findet Erdachtes und Gemachtes süffisant und bildreich verpackt.
Genauer gesagt  sind das saisonale DIY-Anleitungen und Kolumnen, Alltagsglück und das Bild zum Sonntag. Die Liebe zur Fotografie blüht ebenso, wie die allerschönsten Blumengrüße.

Nur bedingt mit Farbe gekleckst und keineswegs bunt, versuche ich eine andere lebensfrohe Facette der DIY-Kultur zu zeigen.

Zwoste

Welche sind deine Lieblingsthemen?

Es ist weniger die Frage nach dem Lieblingsthema, als vielmehr dem Lieblingsmaterial und deren Zusammenwirken.

Zum Valentinstag darf es gern ein Herz aus Stacheldraht sein und ich erfreue mich sehr an Häkelkörben aus Draht und Paketschnur.

Auch das Upcycling und Querdenken hat es mir angetan. Einen Kalender aus Frühstücksbrettchen und Ordnermimik, sowie 2 Bilderrahmen, die zu einer Schmuckschatulle umgewerkelt wurden, um Beispiele zu nennen.  Duftwasser aus Freesien oder eine Schokoladen-Salami für Vegetarier.

Ganz frisch auf ZWO:STE sind Bauklötze, die sich wunderbar als Eierbecher empfehlen.

Überraschenderweise entspringen die beliebtesten Beiträge meist purer Improvisation und Zufallsglück. Der weihnachtliche Traumfänger mit Tannennadel-Quasten war so eine Spontaneingabe. Schnell & einfach – eine meiner Lieblingsrubriken.

Was bedeutet das Landleben für dich?

Frisch gemähte Wiesen, Krabbelgetier über Barfußfüße, Beeren vom Strauch stibitzen, Unkraut kultivieren, Draußen sein, Marmeladen kochen, Kittelschürzen und Gummistiefel, Stallduft, schillernde Blumenvielfalt, Früchte vom Baum pflücken – aber auch Zeit, Genuss und ein Gefühl des Ankommens, Zukunft und Vergangenheit des budenbauenden Dorfkindes in mir.

Welches Projekt/Rezept hast du unseren Lesern mitgebracht?

Zwoste

Mich zu entscheiden, war keineswegs so einfach, wie die Oster-Hasenohren aus Draht zu biegen.  Deswegen entschied ich mich für das herausforderndste meiner Osterprojekte:

Ostereier mit Loch- und Ziermuster – Dremel sei Dank.

Das eh schon fragile Ei an sich auch noch mit instabileren Sollbruchstellen zu versehen, stellte einige Ansprüche an das Muster. Löcher. Linien. Einen Hauch von Ethno trifft Geo – so der Plan.

Nach einigen Kritzelkrakeleien wollte ich das feinst ausgearbeitete Muster auf das Ei skizzieren. An sich nicht schwer, wenn die Gans mir etwas rechtwinkliger zugearbeitet hätte. Die Wölbungen machten es zunehmend schwerer, sodass ich mich für eine Art Light-Ethno-Geo-Look aussprach. Mit Betonung auf Art, engl.

Es waren Nerven aus Stahlseilen nötig. Nach gefühlt einer Jahresdosis inhaliertem Kalziumbedarfs waren die Ostereier fertig und ich überglücklich.

Und wie es geht, verrate ich nun:

Zwoste

Benötigtes Material:

ausgeblasene Gänseeier,
Dremel o. vergleichbares Multifunktionswerkzeug,
Bleistift,
Schutzbrille,
ruhige Hand,
Sprühlack oder Eierfarbe,
Schwamm,
Seifenlauge

Anleitung:
Die stabileren Gänseeier gewöhnlichen Hühnereiern vorziehen.
Sollen die Ostereier einen farbigen Anstrich bekommen, sind sie vor dem Bohren zu färben/besprühen, sonst rinnt die Farbe durch die Löcher.
Mit Bleistift das Motiv vorzeichnen.
Mit ruhigem Händchen die Verzierung fräsen.
Husten, sich die Augen ausreiben und etwas trinken.
Weiterfräsen.
Bleistiftlinien lassen sich mit Seifenlauge und einem weichen Schwamm super entfernen.

Alle Fotos: ZWO:STE


Ein Kommentar zu “Lieblingsblog: ZWO:STE

  1. Was für eine Freude Sandra hier zu entdecken. Ich mag ihr hübschen DIY’s sehr und habe selbst schon das eine oder andere Projekt nachgearbeitet. Ganz herzliche Sonntagsgrüße, Nicole

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