Besucht uns auch auf…

Wer sind die Menschen hinter Mein schönes Land? Wie sind sie Teil der Redaktion geworden? Welche Aufgaben haben sie und was bedeutet ihnen das Landleben? Im heutigen Teil unserer Serie Wir sind das Team von Mein schönes Land stellt sich unsere Grafikerin Simone vor.

Simone

Seit wann bist du bei Mein schönes Land?
Es sind jetzt schon mehr als zwei Jahre, seit ich das Grafikteam verstärke. Gestartet habe ich als Elternzeitvertretung mit dem Wunsch länger bleiben zu dürfen, welcher sich zum Glück erfüllt hat. Juhu!

Was hast du vorher gemacht?
Zuvor war ich viele Jahre in unterschiedlichen Werbeagenturen tätig und habe dort vom Logo bis zur Kampagne alles gemacht und das für die unterschiedlichsten Kunden. Das war eine ganz schön aufregende Zeit, in der ich viel gelernt habe, aber irgendwann war die Zeit reif für etwas Neues.

Was sind Deine Aufgaben in der Redaktion und Lieblingsthemen im Heft?
Eigentlich bin ich eine Geschichtenerzählerin mit Bildern, Farbe und Schrifttypen. Was die Redakteure mit Worten ausdrücken, mache ich mit meinen Werkzeugen und packt man es zusammen, ergibt es eine stimmige Geschichte, die inhaltlich und emotional anspricht. Es macht unglaublich Spaß, zusammen mit den Redakteuren die unterschiedlichsten Themen zu erarbeiten und man lernt dabei unglaublich viel. Außerdem habe ich hier auch die Möglichkeit, mich nicht nur als Grafikerin einzubringen, sondern meine Ideen sind auch für Kreativgeschichten für das Heft und den Blog gefragt, die auch dann selbst umsetze.

Was bedeutet das Leben auf dem Land für Dich?
Nach vielen Jahren in der Stadt sehne ich mich unglaublich nach dem Leben auf dem Land. Gibt es etwas Schöneres, als die Jahreszeiten hautnah zu erleben oder Samen in die Erde zu stecken und zu sehen wie es wächst und du vielleicht Ende des Jahres vor einem reich gefüllten Vorratsregal stehst und weißt, das habe ich alles geschaffen? Um momentan meinen Pflanztrieb ausleben zu können, verwandle ich unseren städtischen Hinterhof in einen kleinen Dschungel und lasse Kartoffeln in Säcken wachsen und Bohnen aus Kisten. Außerdem habe ich seit ein paar Jahren ein Hochbeet im Garten meiner Eltern, die auf dem Land leben – nur leider 40 Kilometer entfernt. Da werden dann Erbsen, Artischocken, Ochsenherzen, Ringelblumen, Fenchel, Knoblauch und vieles mehr angebaut. Doch was gäbe ich für einen eigenen Garten! Als Kind vom Land, kenne ich natürlich auch die Schattenseiten des Landlebens, wie keine Einkaufsmöglichkeit vor Ort, immer auf das Auto angewiesen zu sein und jeder weiß über dein Leben bescheid. Aber ich glaube ich wäre inzwischen wieder bereit dafür.

Was möchtest Du unbedingt noch machen?
Unbedingt einen Garten nach meinen Vorstellungen anlegen, den man barfuß durchwandeln kann und dabei immer wieder Neues entdeckt. Auch Platz für eine Hängematte und einen Teich sollte sein. Und was wäre ein Häuschen auf dem Land ohne Hund? Der würde natürlich sofort bei uns einziehen. Dann will ich noch ganz viel von meiner Kollegin Irene über Kräuter lernen und vielleicht schaffe ich es noch, den Heilpraktiker zu machen. Dann würde ich gerne ein Jahr auf einer Insel leben, Island per Pferd entdecken, in die Mongolei reisen, meinen eigenen Gin brennen, Tonfliesen selber herstellen, ach und noch vieles mehr.

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OchsenherzenKartoffeln in SackHokaidoHochbeetBluehende ArtischockeArtischockeFenchel

Handschuhe aus Filz Erdnusshasen


Simone Stiefvatter


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