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Salz verleiht unserem Leben Würze, im wahrsten Sinne des Wortes, denn ohne die weißen Körnchen würden herzhafte Gerichte und so manches Backwerk ziemlich fade schmecken. Das weiße Gold ist auch Bestandteil einer schönen Tradition: Zusammen mit besten Wünschen verschenkt man zum Einzug gerne Brot und Salz. Doch warum eigentlich?

Brot und Salz – Gott erhalt’s!

Teures Gut

Salz zählte lange zu den teuersten Lebensmitteln, es war zeitweise sogar so kostbar, dass es mit Gold aufgewogen wurde. Bereits Hochkulturen wie die Ägypter, Römer und Kelten nutzten Salz zum Würzen, zum Konservieren von Lebensmitteln sowie als wertvolle Handelsware. Die mächtige Stadt Rom zum Beispiel enstand an einem wichtigen Knotenpunkt der „Via Salia“, der Salzstraße und auch in unseren Breiten brachte der Salzhandel viel Reichtum und Wohlstand hervor.

Sitten und Bräuche

In vielen Ländern und Kulturen galten die weißen Körner nicht nur als kostbares Grundnahrungsmittel, man sprach den weißen Körnern auch eine heilende und reinigende Wirkung zu. Salz sollte Hexen, Dämonen und gar den Teufel abwehren. Daher verstreute man Salz überall dort, wo es Böses fernzuhalten galt. Auch Brotlaibe, die mit einem Kreuz versehen wurden, betrachtete man als unberührbar für den Teufel, beides zusammen wurde daher gern als Gastgeschenk, zu Hochzeiten und Taufen verschenkt. Aus Aberglaube und christlichen Bräuchen ist eine Tradition entstanden, die sich bis heute hält. Denn noch immer verschenken wir zum Einzug Salz und Brot, auf dass es den künftigen Bewohnern nicht an Lebensmitteln und Wohlstand mangelt und ihnen in den neuen vier Wänden nichts böses geschieht.

Besonderes Salz

Moritz Lübbers, der Gründer von „Sel la vie“, bei der Salzernte in Guèrande

Ab dem 20. Jahrhundert wurde Salz durch massenhaften Abbau und industrielle Verarbeitung zunehmend günstiger und gilt heute als Alltagsware. Doch Salz ist nicht gleich Salz!
Noch immer wird das weiße Gold in einigen Regionen auf traditionelle Weise, in mühevoller Handarbeit und im Takt der Natur gewonnen. So auch an der französischen Atlantikküste nahe der Stadt Guérande. In Salzbecken, sogenannten Salinen, enstehen Fleur de Sel (zu deutsch Salzblume) und Gros sel marin (grobkörniges Meersalz). Das Salz wird von Hand abgeschöpft, gereinigt und gesammelt. Ob es tatsächlich böse Geister vertreibt wissen wir natürlich nicht, aber es ist reich an Magnesium und Calcium, hat einen feinen Geschmack und eine „knusprige“ Konsistenz.

Aus diesem besonderen Salz stellt das junge Unternehmen „Sel la vie“ aus Krefeld eine Vielzahl ausgefallener Lebensmittel in Bio-Qualität her. Eine kleine Kostprobe könnt ihr nun gewinnen und müsst dann nur noch entscheiden, ob ihr sie zum Einzug verschenkt oder selbst verputzt.

Sel la vie
Inh. Moritz Lübbers
Peter-Lauten-Straße 147, 47803 Krefeld
Tel. 01575 1919861

Verlosung

Wir verlosen zwei Geschenkboxen, bestehend aus 1 Tüte KaraSel, 1 Tüte LakritSel, 1 Glas Fleur de Sel 125 g, 1 Glas Karamellcreme 250 g, 1 Glas Algomasio 100 g, 1 Glas Ingwer-Hibiskus Salz 30 g.
Tragt euch bis zum 13. August 2017 in das Teilnahmeformular unten ein oder schickt uns eine Postkarte mit eurer Anschrift und dem Stichwort „Sel la vie“ an:
Redaktion Mein schönes Land
Hubert-Burda-Platz 1
77652 Offenburg
Wir drücken euch die Daumen!


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