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In einem Naturgarten fühlen sich Wildbienen, Schmetterlinge, Igel und auch sehr viele Pflanzen wohl. Selbst auf einem kleinen Grundstück kann man für Tiere und Pflanzen Lebensräume schaffen. Eine Wildblumenwiese, ein Insektenhotel und eine Trockenmauer werden so zu kleinen Biotopen vor der Haustür.

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Wildblumenwiese

Unsere – und auch von euch – angelegte Wildblumenwiese ist der Lieblingsplatz von vielen kleinen Insekten. Rasenstücke mit weniger als 20 Quadratmetern reichen aus, um vielen heimischen Wildpflanzen Platz zu geben und damit Artenvielfalt auf kleinstem Raum zu schaffen – etwa für Samen fressende Distelfinken, Blüten besuchende Zitronenfalter und viele Wildbienen. Am besten sollte man heimische Blumen aussähen.

Insektenhotel

insect-hotel-883096_1280Den Nützlingen Florfliege, Marienkäfer oder Wildbiene genügend Unterschlupf bietet ein selbstgebautes Insektenhaus mit möglichst vielen kleinen Hohlräumen. Geeignete Materialien sind Stroh, Schilf, Ruten von Holunder oder Brombeere sowie Holzklötze mit 5–10 cm tiefen Bohrungen (2–10 mm Durchmesser), die in einem Holzrahmen aufeinander geschlichtet und mit Brettern zusammengehalten werden.

Trockenmauer

bfpreis:C  BSV;Ebenso gerne werden trockene Hohlräume von vielen Kleintieren wie Käfern, Sandbienen oder Spinnen als Unterschlupf genutzt. Daher sind besonnte Trockenmauern, die ohne Mörtel aufgeschichtet werden und reichlich Fugen aufweisen, besonders tierreich. Als Alternative eignet sich ein lose aufgeschütteter Steinhaufen, in dem sich auch größere Hohlräume verbergen.

Egal ob mit einer aufgeschütteten Mauer oder einer einfachen Wildblumenwiese, es gibt viele Möglichkeiten, wie ihr Tieren Unterschlupf im Garten gewähren könnt. Am besten macht ihr jetzt schon Pläne für das nächste Jahr.


Die Aktion Wildgärtnerfreude ist eine gemeinsame Aktion von Mein schönes Land und unserem Partner Neudorff. Wir danken für die kostenlose Bereitstellung von 500x Wildgärtnerfreude Bienengarten Samenmischungen und wünschen allen eine bunte Blütenpracht und einen lebendigen Garten.

Fotos: Susann Hayn (2), pixabay


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