Besucht uns auch auf…

Wer sind die Menschen hinter Mein schönes Land? Wie sind sie Teil der Redaktion geworden? Welche Aufgaben haben sie und was bedeutet ihnen das Landleben? Mit unserer Serie Wir sind das Team von Mein schönes Land möchten wir uns in Zukunft etwas näher bei Euch vorstellen. Unsere Redakteurin Katharina ist heute an der Reihe.

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Seit wann bist Du bei Mein schönes Land?

Seit der ersten Ausgabe im Frühling 2010. Damals – falls man das von einer Zeit, die erst vier Jahre zurückliegt, überhaupt sagen kann – waren wir richtig enthusiastisch, daran erinnere ich mich gut: ein ganz neues Magazin! Da wir zuvor allesamt für Garten- oder Wohnzeitschriften geschrieben hatten, stürzten wir uns mit Begeisterung auf die neuen Themen und durften fortan zu Weißstickerei und Waschsoda recherchieren oder uns mit Pflanzenheilkunde auseinandersetzen. Für die erste Ausgabe konnte ich einer jungen Ziegenbäuerin über die Schulter schauen und einiges über diese ruhigen Tiere lernen. Diese Begeisterung hält übrigens an.

Was hast Du vorher gemacht?

In Weihenstephan bei München habe ich Gartenbau studiert und direkt nach der Diplomarbeit hier im Haus bei „Mein schöner Garten“ die Ausbildung zur Redakteurin begonnen. Das war 2006. Sechs Jahre lang durfte ich die Nase in gärtnerische Themen stecken. 2010 kam eben „Mein schönes Land“ hinzu.

Katharina ist nicht nur auf der Suche nach schönen und einfachen Deko-Ideen – sie setzt sie auch direkt um. Hier bastelt sie hübsche Etiketten http://mein-schoenes-land-bloggt.de/hinter-den-kulissen-etiketten-basteln/

Katharina überlegt sich regelmäßig schöne und einfache Deko-Ideen – und setzt diese bei Fotoproduktionen um. Hier bastelt sie hübsche Etiketten. Foto: Alexandra Ichters

Was sind Deine Aufgaben in der Redaktion und Lieblingsthemen im Heft?

Nunmehr seit zwei Jahren kümmere ich mich ausschließlich um „Mein schönes Land“ und sein Tochterheft „Mein schönes Landhaus“ in dem es um ländliches Wohnen geht. Für beide Magazine gilt es, Menschen zu entdecken, die spannende Geschichten zu erzählen haben oder uns an ihrer Leidenschaft, beispielsweise zu einem fast vergessenen Handwerk, teilhaben lassen. Außerdem überlege ich mir gern einfache Dinge zum Selbermachen – aus Papier, Glas, Holz oder anderen Naturmaterialien. Solche Ideen versuchen wir dann auch für das Heft umzusetzen und stimmungsvoll zu fotografieren. Ganz besonders freue ich mich über Reportagen, die wir vor Ort mit der Kamera festhalten können, beispielsweise in norddeutschen Wurstküchen oder zwischen Berggipfeln auf Schweizer Wildheu-Wiesen. An solchen Orten entstehen die schönsten Geschichten. Dafür fahren wir auch schon mal ein paar hundert Kilometer.

Was bedeutet das Leben auf dem Land für Dich?

Ich wohne in einem Häuschen im Grünen, umgeben von Wiesen, Obstfeldern und Weinbergen. Nach Jahren in verschiedenen Stadtwohnungen kann ich mir heute nichts Schöneres vorstellen. Während der Saison spielt sich ein großer Teil des Wochenendes in unserem Garten ab: jäten, pflanzen, ernten, essen und trinken.

Was möchtest Du unbedingt noch machen?

Eben dieses Stück Grün in einen Garten verwandeln, der gut zu unserer obstbaumgeprägten, badischen Landschaft passt. Bis dahin werden wohl noch einige Jahre ins Land ziehen. Bislang ist es eher eine „wilde Schönheit“ – eine 1400 Quadratmeter große Zwetschgenwiese mit allerhand unansehnlichen Brombeer- und Bambusecken. Zwar sind die Stauden und Gräser noch klein, doch die Gemüsebeete mit Salat, Zucchini, Tomaten oder Zwiebeln versorgen uns während der Saison ganz wunderbar.

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Katharina Sucher


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