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Mit der Wäsche ist es so eine Sache: Weiß ist plötzlich grau, Wolle verfilzt oder läuft ein und Farben sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Wir haben Euch zehn Wäschetipps zusammengestellt, bei denen ihr ganz ohne die gewöhnlichen Mittel auskommt und teilweise sogar die Umwelt schont. Und vielleicht macht Waschen da ja doch ein bisschen Spaß.

Schwaneberg, Wäsche der Erntekinderkrippe

Gewürznelken sind ein sehr guter, wohlriechender Mottenschutz. Diese sollte man daher immer zusätzlich zu Mottenkugeln in die Taschen von Wollsachen geben, bevor man diese verstaut. Alternativ wirkt auch getrockneter Lavendel, den man, zu einem Bündel gebunden, in den Kleiderschrank hängt.

Kastanie_Waschtipp2 Kastanien sind eine natürliche Alternative zum Waschpulver: Kastanien zunächst schälen, zerkleinern, trocknen und dann zu einem feinen Pulver zermahlen. Das Pulver dann wie Waschpulver verwenden. Kastanien enthalten nämlich die als Waschsubstanz wirksamen Saponine. Bitte beachten: Kastanien fangen schnell an zu schimmeln, wenn die Schale verletzt ist und sie nicht ganz trocken sind. Also am besten gleich aufbrauchen oder sorgfältig trocknen lassen.

3 Auf vergilbte Kragen trägt man eine Paste aus Essig und Natron auf. Damit lassen sich auch Stockflecken beseitigen. Den Kragen zusätzlich mit Haarshampoo oder Spülmittel einreiben löst die Körperfette. Danach das Hemd normal waschen.

4 Für Handwäsche eignet sich Essig als Weichspüler: Er neutralisiert die Seife und man braucht nur zweimal spülen. Gleichzeitig frischt er die Farben auf.

5  Eine Wäschehülle schont empfindliche Wäsche und verhindert, dass das Flusensieb der Waschmaschine schnell verstopft. Wer keine Wäschehülle zur Hand hat, kann genauso gut einen alten Kissenbezug nehmen.

Liebermann, Max, Die Rasenbleiche, Öl & Leinwand, 1882 (Foto: © Rheinisches Bildarchiv Köln, rba_c001524)

Max Liebermann – Die Rasenbleiche (c) Rheinisches Bildarchiv Köln

6 Weißwäsche bleibt länger schön, wenn man sie ab und zu einer Rasenbleiche aussetzt. Die frisch gewaschenen Wäschestücke werden auf dem Rasen in der Sonne ausgelegt und mit frischem Wasser übergossen.  Durch die Sonnenstrahlen entsteht aus dem Wasser und dem Sauerstoff der Gräser Wasserstoffperoxid. Dieser Stoff bleicht die Kleidung.

7 Verfilzte Wollsachen lassen sich retten, wenn man diese – nach nochmaliger Feinwäsche – in einem Sud aus weißen Bohnen spült. Für den Sud die weißen Bohnen für mindestens 24 Stunden in kaltem Wasser einweichen. Um den Bohnengeruch zu entfernen, sollte man das Kleidungsstück nochmal im Wollwaschprogramm waschen.

Backpulver_Bleichmittel8 Damit Wolle nicht einläuft, einen Esslöffel Glyzerin auf zehn Liter Waschwasser hinzugeben.

9 Um Küchenschürzen oder auch Anoraks und Kinderhosen schnell und einfach zu impregnieren, legt man diese in Alaunlösung ein und lässt sie dann trocknen.

10 Wäsche ohne Chemie bleichen: Eine Packung Backpulver mit zum Waschmittel geben.

 

 


Eva Goldschald


6 Kommentare zu “Zehn Tipps für schöne Wäsche

  1. Liebe Nadelmasche,
    vielen Dank für Ihre Ergänzungen. Wir werden es im Text verbessern.
    Liebe Grüße,
    Ihr Team von Mein schönes Land

  2. Ich finde, dass hier ziemlich gute Tipps dabei waren! Danke auch dafür.

    Na ja, das mit den Kastanien würde ich jetzt nicht machen, aber einiges andere schon.

    Herzliche Grüße, Brigitte

  3. Liebe Brigitte,
    schön, dass dir einige Tipps gefallen haben.
    Liebe Grüße Eva

  4. Danke für die Tips.
    Das Bleichen in der Sonne kann ich bestätigen. Sogar die biestigen Flecken von Grillmarinade bekommt man so aus der Wäsche.
    Den Fleck immer wieder nass machen, bis er weg ist.

    LG Karin

  5. Hallo Karin,
    das freut uns, dass Ihnen die Tipps gefallen. Liebe Grüße Eva

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