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Zitronen, Orangen, Grapefruit und Mandarinen vertreiben mit ihren leuchtenden Farben den Winterblues. Als Marmelade, Tee, Öl oder Salz finden sie ihren Platz in der Vorratskammer – und obendrein sind sie auch noch gesund

Zitrusfrüchte, Orange, Zitrone, Grapefruit, Mandarine

Bei saftigen Orangen und duftenden Zitronen denken wir sofort an einen Sommerurlaub am Mittelmeer. Dabei stammen die Zitrusgewächse ursprünglich aus Südostasien. Als Kübelpflanzen findet man kleine Bäumchen inzwischen auch hierzulande.

Die verschiedenen Früchte gibt es in großer Auswahl auf dem Wochenmarkt oder im Supermarkt. Neben Klassikern wie Blutorangen, Mandarinen und Limetten findet ihr dort auch Pomelo (Kreuzung aus Pampelmuse und Grapefruit) oder Kumquat. Die fruchtige Säure ist bei uns Deutschen beliebt. Im Schnitt isst jeder mehr als 30 Kilo Zitrusfrüchte pro Jahr.

Doch nicht nur geschmacklich, auch Dank seiner Inhaltsstoffe überzeugt das Obst. Neben viel Vitamin B und C enthält es eine Menge Calcium, Kalium und Phosphor. Die Schalen sind reich an ätherischen Ölen, Pektin und Flavonoiden. Letztere sollen Krebs vorbeugen, den Blutdruck senken und eine antioxidative Wirkung haben.

In der kalten Jahreszeit ist frisch gepresster Orangensaft sehr beliebt. Wenn ihr die Früchte vor dem Auspressen unter leichtem Druck auf der Arbeitsfläche hin- und herrollt, könnt ihr Orange, Grapefruit und Co. besonders viel Flüssigkeit entlocken.

Zitrone, Zitronenpresse, Zitronensaft

Von Bio-Früchten könnt ihr noch vor dem Auspressen die Schale mit einem Sparschäler dünn abschälen oder fein abreiben. Die Schale könnt ihr mit neutralem Öl in eine dunkle, gut verschließbare Flasche füllen. Zitronen- oder Orangenöl eignet sich prima zum Aromatisieren von Fisch, Salat oder Desserts. Den Abrieb könnt ich trocknen und mit Salz oder Zucker fein vermahlen.

Auch eine heiße Zitrone lassen wir uns jetzt schmecken. Doch Vorsicht: Bevor ihr den Zitronensaft mit heißem Wasser übergießt, solltet ihr dieses abkühlen lassen. Bei Temperaturen über 40 Grad wird das wertvolle Vitamin C zerstört.

Nicht nur bei den Inhaltsstoffen gilt Achtsamkeit. Denn trotz dicker Schale sind die Früchte kälteempfindlich, haben also im Kühlschrank nichts zu suchen. Am besten lagert ihr sie in einer kühlen Speisekammer.

Noch mehr Tipps und Tricks zum Thema Zitrusfrüchte sowie Rezepte für Orangenmarmelade, Zitronenöl oder Limettensalz findet ihr in der aktuellen Ausgabe von „meine gute Landküche“.

Süß-säuerliches Zitronengelee

Für 6–7 Gläser (à ca. 300 ml)
• 1,5 kg Bio-Zitronen
• 1,5 kg Gelierzucker

Die Zitronen heiß abbrausen und trocken reiben. Die Schale dünn schälen und in feine Streifen schneiden. Die Schalenstreifen mit 1,5 l Wasser in einen Topf geben. Zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 2 Stunden kochen lassen.

Inzwischen die Zitronen in Stücke schneiden und mit 1,5 l Wasser in einem zweiten Topf 1 Stunden kochen lassen. Anschließend die Fruchtstücke durch ein feines Sieb oder durch ein mit einem Küchentuch ausgelegtes Sieb abgießen und die Flüssigkeit zur Zitronenschale in den ersten Topf geben.

Saft und Schale zum Kochen bringen und ca. 10 Minuten kochen lassen. Dann den Gelierzucker einrieseln lassen und rühren, bis er sich aufgelöst hat. Die Flüssigkeit unter ständigem Rühren ca. 3 Minuten (siehe Packungsanleitung) sprudelnd kochen lassen, eventuell abschäumen und eine Gelierprobe machen.

Das Zitronengelee sofort in saubere, heiß ausgespülte Gläser füllen, verschließen und die Gläser ca. 5 Minuten auf den Kopf stellen.


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