Besucht uns auch auf…

Wir erhalten immer wieder Mails und Vorschläge und haben uns schon durch jede Menge wunderschöner Blogs rund um das Landleben geklickt. Die Bloggerinnen und Blogger teilen auf toll gemachten Seiten samt ansprechenden Fotos ihre Hobbies und Leidenschaften, oder erzählen von ihrem Leben auf dem Land. Einige darunter gefallen uns so gut, dass wir sie zu einem “Mein schönes Land Lieblingsblog” küren. Für den Mai haben wir uns den Blog epipa rausgepickt. Und auch dieses Mal gibt es wieder ein Mitbringsel. Seht selbst!

Aufmacher_epipa Kopie

Wer bist du?

Blog-ProfilbildIch bin Sascia von epipa und die Autorin des Buches „Zuhause selbst gemacht“. Ich taste mich an die Mitte 30 heran, bin Frau des besten Mannes und Mutter dreier wunderbarer Kinder, vom Kleinkind bis zum Teenager. Unser Haus steht im Schatten eines großen Walnussbaums, umgeben von Wiesen und Wäldern auf dem Land. Hier leben wir mit unserem Hund, zwei Katzen, Hasen und einer bunten Schar Hühner. Wir genießen es, Dinge selbst zu machen, wir lieben Handarbeiten, DIY und Mini Farming, das wir mit unseren Hühnern umsetzen. Wir lieben die Natur, wir sind viel draußen und wir freuen uns über all die großen und kleinen Dinge, die das Leben auf dem Land bereit hält. Gartenarbeit, eigenes Obst und Gemüse, die eigenen Eier, die Aufzucht eigener Küken, Ausflüge in der Natur und Picknicks auf der Sommerwiese gehören für uns ebenso zum perfekten Tag wie Gummistiefel, dicke Jacken und warme Mützen. Ich liebe es, diese Momente in Bildern und Geschichten zu bewahren. In meinen Büchern und auf meinem Blog teile ich diese Liebe und die Erlebnisse unseres Landlebens.

Seit wann bloggst du?

epipa gibt es seit der Geburt unseres ersten Kindes, seit fast zwölf Jahren. Nur hieß es zu diesem Zeitpunkt noch nicht so. Ich begann zuerst mit Kleinigkeiten, wie gestrickten und genähten Accessoires und erweiterte meinen kreativen Horizont auf Spielzeug für meine Kinder. Die Krönung meiner Arbeit war eine Waldorfpuppe für jedes von ihnen. Meine Puppen gefielen aber auch außerhalb unseres Zuhauses so gut, dass ich schon bald die ersten Bestellungen bekam – die Geburtsstunde von epipa.
Mit inzwischen zwei Kindern begann das Abenteuer epipa, das bis heute andauert. Abends, wenn die Kinder schliefen, nähte ich stundenlang bis in die Nacht hinein meine Auftragsarbeiten und besuchte später mit meinen Puppen und anderen Kleinigkeiten auch Kunsthandwerk-Märkte. Als epipa bekannter wurde, bekam es einen Internetauftritt und hatte schlussendlich ein volles Auftragsbüchlein auf mehrere Jahre im Voraus. Buch Zuhause-selbst-gemachtInzwischen verkaufte ich auch wundervolle pflanzengefärbte Wollgarne. Mit der Geburt unseres kleinsten Kindes reduzierte ich meine Arbeit, ließ epipa pausieren und kümmerte mich wieder nur um unsere Kinder und unser Zuhause.
Da ich unseren kreativen Alltag und unser Landleben aber auch weiterhin mit meinen Lesern teilen wollte, gründete ich meinen Blog und teile unsere Geschichten nun mit Besuchern auf der ganzen Welt. Über meinen Blog wurde auch ein Verlag auf mich aufmerksam und so erschien im November letzten Jahres mein erstes Buch „Zuhause selbst gemacht“, in dem ich unsere Art des Landlebens und die Liebe zum Selbermachen und zum Familienleben in Wort, Bild und Anleitungen dazu festhalte. Inzwischen arbeite ich an meinem zweiten Buch, das im Herbst erscheinen wird.

Über was bloggst du?

Hühner-03-KükenAuf epipa erzähle ich von unserem Landleben, wie wir es zelebrieren und teile unsere Leidenschaft zum Selbermachen. Mein Mann ist gelernter Schreiner, renoviert unser Haus und baut auch sonst das Meiste selbst: Die Möbel, unsere wunderschönen Kastenfenster, unsere Küche, aber auch Spaliere für unsere jungen Obstbäume und die Hasen- und Hühnerställe.
Ich kümmere mich um das Innenleben, die Einrichtung und die vielen schönen Möglichkeiten des Handarbeitens und der Kreativität. Ich kümmere mich aber auch um unsere Tiere und erlebte gemeinsam mit den Kindern als Höhepunkt im vergangenen Jahr unsere ersten eigenen Küken, als eine unserer Glucken unbedingt Mama werden wollte.
Mein Blog epipa erzählt Geschichten aus unserem Leben. Sie sollen unterhalten, inspirieren und Freude bereiten, wenn man eines meiner vielen DIYs , Rezepte und Tutorials für das eigene Zuhause nachmacht.

Welche sind deine Lieblingsthemen?

Eindeutig Kreativität und unser Familien-Land-Leben. Im Frühling freuen wir uns über die Rückkehr der Starenschwärme, wilde Schlüsselblumen, das Summen der ersten Bienen und den süßen Duft der Obstbäume. Im Sommer packen wir gern den Picknickkorb, fahren an den See oder spazieren mit dem Hund über Felder und Wiesen. Wir sehen den Greifvögeln beim Kreisen und den Falken beim Rütteln zu, wir finden schöne Steine, Äste und Federn und irgendwann ein schönes Plätzchen, auf dem wir unsere Picknickdecke ausbreiten. Im Herbst ziehen wir unsere Gummistiefel an, nehmen Messer und Körbchen und gehen Pilze sammeln, die wir Zuhause trocknen oder gleich als köstliche Suppe oder Gemüse genießen. Im Winter packen wir uns warm ein, trotzen Schnee und Kälte und lesen die vielen vielen Spuren der Tiere, die uns in Wald und Wiesen ihre Geschichten erzählen. Immer mit dabei: Kinder, Hund und Selbstgemachtes, ganz gleich, ob gestrickt, genäht, gehäkelt oder gebacken. Meist sogar alles zusammen.

Was bedeutet das Landleben für dich?

Erinnerungen sammeln. Wurzeln und Flügel für die Kinder. Als ich selbst noch ein Kind war, unternahmen wir viel in der Natur. Meine Eltern waren/sind Jäger und so lernten wir die Natur und ihre Tiere kennen und ihre Spuren zu lesen und verstehen. Manches habe ich auch wieder vergessen, aber was ich weiß gebe ich an meine Kinder weiter.
Ein weiterer Quell meiner Erinnerungen sind die Ferienbesuche als Kind bei meinen Großeltern. Sie hatten einen riesigen Garten, in dem es kaum etwas gab, dass sie nicht anbauten. Einen großen Teil des Tages verbrachten wir mit ihnen draußen, während sie im Garten arbeiteten und die Wäsche auf den Leinen zwischen den Beeten flatterte. Wir naschten alle Sorten von Beeren, kletterten im Haselstrauch und knackten dessen Nüsse, fütterten die Schafe, Hühner und Puten der Nachbarn und durften nach dem Mittagessen für die Nachspeise in den Vorratskeller gehen und aus einer riesigen Fülle von Einmachgläsern eingewecktes Früchtekompott aussuchen. Diese Erinnerungen fließen in epipa mit ein und ließen den Blog und unser Leben zu dem werden, was es heute ist.

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Hast du etwas für uns und unseren Lesern dabei?

Ich habe euch eines meiner liebsten Sommerrezepte mitgebracht. Äpfel gehören zu unserem Lieblingsobst, weshalb wir vor Jahren vier junge Obstbäume im Garten pflanzten, die schon fleißig tragen. Eines unserer Lieblingsgerichte sind frittierte Apfelringe. Sie sind ein ebenso leckeres Mittagessen wie Pfannkuchen, passen aber auch wunderbar auf den Kaffeetisch an einem schönen Sonntagnachmittag. Meine Kinder lieben sie.

Frittierte Apfelringe

Ich nehme für 3 große Äpfel:
1 Ei
100g Mehl
¼ l Milch
eine Prise Salz
Zimtzucker, Sirup oder Apfelmus nach Geschmack
Frittierfett

1. Zuerst die Äpfel waschen, schälen und das Kerngehäuse ausstechen. Die Äpfel mit dem Messer oder einem Hobel in ca. 5 mm dicke Ringe schneiden. Die Zitrone halbieren und die Apfelscheiben mit dem Saft leicht einreiben, um zu vermeiden, dass die Äpfel braun werden.

2. Anschließend das Fett in der Pfanne erhitzen, zerlassen sollte es ca. 1 – 1,5 cm hoch stehen. Die richtige Temperatur ist erreicht, wenn sich um einen eingetauchten Kochlöffel sprudelnde Bläschen bilden.

3. Mit einer Gabel einen Apfelring in den Teig tauchen, etwas abfließen lassen und ins heiße Fett geben. Die Pfanne mit den Apfelringen füllen und diese beidseitig goldbraun backen. Sollten die Ringe sehr schnell dunkel werden, die Temperatur etwas reduzieren.

4. Die fertigen Apfelringe auf einem mit Küchenpapier ausgelegten Teller abkühlen lassen. Das Küchenpapier saugt gleichzeitig das überschüssige Fett auf.

5. Sind alle Apfelringe fertig gebacken, mit Zimtzucker bestreuen und noch warm servieren.

Auch ganz lecker: Anstelle des Zimtzuckers (bei meinen Kindern darf es auch gern zusätzlich sein) mit Ahornsirup beträufeln oder in Apfelmus tauchen.

Tipp: Ich mische unseren Zimtzucker selbst: Dazu einfach 1 Teil Zimt und 1 Teil Zucker vermengen.


5 Kommentare zu “Lieblingsblog: epipa

  1. Ich bin schon seit einiger Zeit Follower von Sascias Blog und finde dort immer wieder tolle Anregungen; aber auch in alten Beiträgen zu stöbern macht immer wieder viel Spaß. LG Beatrice

  2. Epipas Stil ist einfach einzigartig und eine wahre Perle in der Bloggerwelt. Ich lese sehr geren bei ihr mit und schmelze anhand der wunderschönen Bilder regelmässig dahin. Toller Blog und unbedingt lesenswert!

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