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Inge Thoma’s Gartenkolumne im Juni

Mohn_Aufmacher

EIN MOHN (Papaver) wächst in den gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel mit rund 100 Arten, z. T. als Nutz- und Zierpflanze.

MEIN MOHN stammt ursprünglich aus einer Samentüte mit der verlockenden Aufschrift „Romantikmohn“, deren mikroskopisch feinen Inhalt ich vor einigen Jahren meiner Gartenerde anvertraut habe. Seitdem erobern die grazilen Pflanzen Jahr für Jahr jedes freie Fleckchen Erde zwischen den Stauden.

Für mich sind meine filigranen Mohnpflanzen die Eintagsfliegen unter den Sommerblumen.

Wie zerknitterte Seide entfalten sich die hauchzarten Blütenblätter schon in den Morgenstunden, verschwenden sich in ihrer leuchtenden Schönheit der unterschiedlichsten Rot-Töne für kurze Zeit, ehe ein Windhauch sie federleicht davon schweben lässt.

Doch schon öffnen sich die nächsten Knospen zu neuem Blütenzauber. Und in den Fruchtkapseln warten schon Hunderte Samenkörnchen auf die Fortsetzung eines wunderbaren Kreislaufs von Wachsen und Vergehen.

MEIN MOHN gehört zu meinem Garten. Mein Garten ist sein Zuhause.

 

Mein schönes Land: Inge Thoma's GartenkolumneEIN GARTEN – MEIN GARTEN
Ich habe ein Haus.
In dem wohne und lebe ich. Es ist mein Haus.
Ich mag mein Haus.
Hinter meinem Haus ist ein Garten. Es ist mein Garten.
In dem wohnen und leben viele Freunde.
Meinen Garten liebe ich.

Unsere Kolumnistin Inge Thoma schreibt für Mein schönes Land über ihren Garten und das Leben darin.

Auch interessant: Hier schreibt Inge Thoma über ihr Geissblatt.

 


Gastautor


Ein Kommentar zu “Mein Mohn

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