Besucht uns auch auf…

Eier suchen, einen Hasen im Garten laufen lassen, in die Kirche gehen oder einfach gemütlich mit der Familie essen: Ostern ist bei jedem in unserer Redaktion total unterschiedlich und trotzdem ist eines bei allen gleich: Die Feiertage verbringen sie mit ihrer Familie.

Aufmacherbild_Ostern

Vanessa
Ostern bei den Engels ist ein gemütliches Familienfest, das wir mit einem großen Lagerfeuer im Garten einläuten. Am Ostersonntag treffen sich alle Engels, um am reich gedeckten Tisch zu brunchen. Jeder bringt eine Kleinigkeit mit, vom Hefezopf über Brotaufstrich wie Obatzn bis hin zu Desserts und Süßigkeiten.

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Marie-Luise
Eine Woche vor Ostern stellte meine Mutter immer Buchenzweige in eine große Vase, die dann mit unseren selbstgestalteten, ausgeblasenen Ostereiern behängt wurden. Am schönsten waren die Exemplare, die mit Wachstechnik verziert wurden, wie ab Seite 76 im aktuellen Heft.

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Eva
Wir klopfen bunte, geweihte Ostereier aneinander und schauen, welches zuerst kaputt geht. Derjenjge, dessen Ei am längsten „durchhält“, gewinnt. Aber am Ende werden sowieso alle Eier aufgegessen :) Das Osterfrühstück ist generell das Schönste, weil es so viele leckere Sachen gibt und alle zusammen sitzen. Danach geht es natürlich ans Nest suchen. Der verrückteste Ort, an dem ich meines einmal gefunden habe, war im Backofen.

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Michaela
Als Kind war das Osterfest für mich und meinen Bruder stets eine aufregende Angelegenheit, manchmal geradezu anstrengend. Das Haus, in dem wir damals wohnten, stand am Rande unseres Dorfes. Dementsprechend weitläufig war das Grundstück. Unsere Eltern hatten also viel Platz um die süßen Geschenke zu verstecken. So schnappten mein Bruder und ich uns unsere Körbchen und suchten jedes Jahr aufs Neue strategisch unseren Hof ab – dabei ließen wir nichts aus: wir schlugen uns durch Büsche, schauten unter dem alten Moped nach, das immer auf dem Hof stand und sogar die Hundehütte wurde von uns genau unter die Lupe genommen. Und falls unseren Adleraugen doch etwas entging, führten unsere Eltern uns mit einem Tipp wieder auf die richtige Spur. Am Ende kamen wir mit prall gefüllten Körbchen, vor Aufregung geröteten Wangen und einem breiten Grinsen nach Hause und nahmen unsere Beute ganz genau in Augenschein. Später mussten wir nicht mehr suchen, dafür jedoch knifflige Rätsel lösen, um an unsere Ostereier, Schokoladenhasen oder andere kleine Geschenke zu kommen. Das hat sich bis heute nicht geändert…

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Christine
Wir fahren dieses Jahr mit unserem 6 Monate alten Golden Retriever an den Lago Maggiore, im Gebirge von Trarego kann man die Natur genießen und tolle Ausflüge machen. Ich bin sehr gespannt, wie unserem neuen Familienmitglied Indi Italien so gefällt!

Foto DSC_0263

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Patrick
Am schönsten finde ich es, Ostereier und andere kleine Geschenke nicht in Wohnung oder Garten, sondern in der freien Natur zu verstecken. Wenn es das Wetter zulässt, geht es raus auf die Streuobstwiese, die an einen kleinen Wald grenzt und genügend Versteckmöglichkeiten bietet: Mulden zwischen den Baumwurzeln, Astlöcher, Hecken. Das Wiederfinden ist dabei allerdings gar nicht so einfach, so dass es schon mal passieren kann, dass ein buntes Ei in fremde Hände oder Krallen gerät.

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Katharina
Außer dem Osternestsuchen (für die Kinder) und einem feinen, selbstbereiteten Braten bzw. Mittagessen gibt es bei uns nur einen Brauch, der wirklich zu Ostern gehört: die Feier der Osternacht am Ostersamstagabend in der Kirche. Für mich ist es der schönste Gottesdienst im ganzen Jahr, weil ein riesiges Feuer hinterm Hauptportal entzündet wird, die ganze Kirche erstmal dunkel bleibt und schließlich die am Feuer entzündete, riesengroße und mit buntem Wachs gestaltete Osterkerze hereingetragen wird. Von ihr aus wandert das Feuer zu den Besuchern in den Kirchenbänken (jeder hat selbst eine kleine Kerze mitgebracht), bis irgendwann ein Flammenmeer das Dunkel erhellt. Das ist toll! Zum Halleluja schließlich gehen auf einen Schlag die Lichter wieder an, dann läuten die großen Kirchenglocken, aber auch alle kleinen Glocken im Inneren der Kirche. Ein sehr festliches Erlebnis: Dann ist Ostern!

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Martin
Am Ostersonntag trifft sich bei mir meine Familie, also alle fünf Brüder mit Frauen und Kindern bei meiner Mutter zum Hasen essen.
Meine Mutter kocht alles selbst. Es gibt eine Marklöschen- Eierschwämmchen Suppe (ca. 200 Klößchen und zwei Schüsseln Eierschwämmchen werden von ca. 20 Leuten verspeist) Danach drei “Osterhasen” mit Makkaroni, selbstgemachten Kartoffelklößen (die sind wahnsinnig gut), dazu grünen- und Gälrubesalat (Karotten). Als Dessert dann Schneeballen. Danach wurden früher dann die Ostergeschenke im Garten versteckt und als Vater noch lebte auch ein lebendiger Hase im Garten laufen gelassen.

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Simone
Bei uns werden vor Ostern immer die Zwiebelschalen gesammelt (besonders gerne die von den roten Zwiebeln) um dann am Ostersamstag gekochte Eier damit zu färben. Besonders schön werden sie, wenn man gesammelte Kräuter und Blumen mit Eiklar auf die rohen Eier klebt und dann im Zwiebelsud kocht. Bei uns im Dialekt “sucht” man nicht den Osterhasen sondern man “jagt” ihn. Und den Kindern erzählt man, dass man gehört hat, wie der Osterhase “gepfiffen” hat. Das bedeutet, der Osterhase war da und ist somit der Startschuss zum “jagen”. Zum Osterkaffee gibt es bei uns die obligatorische “Rüblitorte”.

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Alexandra
Ich backe am Ostersamstag immer kleine Hasen aus Hefeteig fürs Osterfrühstück und zum Verschenken.


Eva Goldschald


2 Kommentare zu “Osterbräuche aus der Redaktion

  1. Soeben bin ich auf diesen tollen Blog gestossen. Wunderschön! Ich mag Osterbräuche sehr und ich finde es schön, wenn diese von Generation zu Generation weitergegeben werden.
    Von einem herrlichen Osterbrauch habe ich kürzlich in meinem Blog geschrieben. Vielleicht haben Sie ja Zeit und Lust, darüber zu lesen.
    Eine schöne und sonnige Frühlingszeit wünscht Ihnen Yvonne

  2. Liebe Yvonne, vielen Dank für deinen lieben Gruß. Wir freuen uns sehr, dass dir unser Blog gefällt. Die schönen Bilder auf deinem Blog haben uns ebenso begeistert.

    Viele herzliche Grüße

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