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Zum Jahresanfang möchten wir euch einen echten Gewinner vorstellen: Der Spitzwegerich. Der Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzen-Kunde an der Universität Würzburg kürte ihn zur Arzneipflanze des Jahres 2014. Grund genug euch den Spitzwegerich mal genauer vorzustellen:

Spitzwegerich (Foto: Fotolia)

Spitzwegerich (Foto: Fotolia)

Spitzwegerich ist ein echtes Multitalent: Als Erste-Hilfe-Pflanze hilft er bei Sonnenbrand und Insektenstichen. Einfach die Blätter zerdrücken und den entzündungshemmenden Saft auftragen. Als Bronchialtee verschafft er bei Reizhusten und Heiserkeit Linderung. Einfach einen Esslöffel klein geschnittenes, frisches Kraut mit 150 ml heißem Wasser übergießen. Zehn Minuten ziehen lassen. Am besten drei Tassen täglich in kleinen Schlücken trinken. Auch für Feinschmecker ist der Spitzwegerich eine echte Entdeckung – seine Blütenknospen schmecken gedünstet ähnlich wie Champignons und eigenen sich hervorragend als Salatbeigabe.

Was macht den Spitzwegerich so wirksam? Er enthält Schleim- und Gerbstoffe. Außerdem ist viel Vitamin A, C und K drin. Kieselsäure, Flavonoide und antibiotisch wirkendes Aucubin qualifizieren ihn endgültig zur Arzneipflanze.

Wann kann man Spitzwegerich ernten? Die Blütezeit ist von Mai bis September. Jetzt kann man die jungen, gesunden Blätter und Blütenknospen ernten.


2 Kommentare zu “Spitzwegerich – die Arzneipflanze des Jahres

  1. Gerade im Sommer, wenn man am Abend mal länger draußen sitzt und von einer Mücke gestochen wird, hilft ein zerdrücktes Spitzwegerichblatt wunderbar gegen den Juckreiz. In meinem selbstgemachten Wildkräuterpesto habe ich auch immer ein paar Blätter davon drin.
    Liebe Grüße aus dem Moor
    Kerstin

  2. Liebe Kerstin,

    vielen Dank für deine Nachricht. Gerade die entzündungshemmende Wirkung macht den Spitzwegerich so wertvoll und im Sommer wissen wir das wahrlich zu schätzen ;-)
    Dein Wildkräuterpesto klingt übrigens sehr lecker, danke für den Tipp.

    Viele herzliche Grüße
    Michaela

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