Besucht uns auch auf…

Um in der aktuellen Weihnachts-Ausgabe von „Mein schönes Land“ über das Fichtelgebirge berichten zu können, haben wir dort auch Sabine Schüller besucht. Sie ist gelernte Drechslerin und fertigt in ihrer Werkstatt in Tröstau Produkte und Kunst aus Holz.

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Es muss ein besonderes Holz sein, das sie verarbeitet. Seit 15 Jahren sammelt sie deshalb Holz, auch das von Sträuchern oder zum Beispiel Flieder: „Man kann sie so, wie ich sie brauche, nicht kaufen“, sagt sie. Weil sie das Material nach dem Fund jahrelang trocknen muss. Damit es nicht reißt, wenn sie es schließlich gedrechselt hat. Gelegentlich klingelt der Förster bei ihr, um sie auf einen speziellen Baum hinzuweisen, der gefällt werden muss oder irgendwo umgeknickt ist, manchmal geben ihr Nachbarn, Freunde oder Bekannte einen Tipp. In der Ecke ihrer Werkstatt lagern dicke Äste von Goldulme, Pflaume, Essigbaum, Kirsche, Eibe, Linde, Rotdorn oder Goldregen.

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Dort lagern die unterschiedlichsten Hölzer, teilweise müssen sie jahrelang trocknen

Vor der Werkstatt in Tröstau befindet sich ihr Verkaufs-, darüber der Ausstellungsraum. Die Trennung ist ihr wichtig, hier sind nämlich die Produkte für den Haushalt – z.B. Schüsseln, Wohnaccessoires und Deko-Artikel – ausgestellt, im ersten Stock die Kunst. Wie Gemälde hängen die Holzobjekte an der Wand, die Maserung zeichnet fantasievolle Landschaften. Andere stehen als Objekte mitten im Raum, Astlöcher, Wuchs, Holzart und nicht zuletzt der Schliff der Künstlerin verleihen ihnen Formen, die sich je nach Betrachtungswinkel immer wieder zu verändern scheinen. Zusammen mit einem anderen Künstler aus dem Fichtelgebirge hat sie außerdem eine Schmuckserie erfunden: Er steuert kleine Objekte aus heimischem Granit bei, die sie mit Hölzern aus der Region fasst – hauptsächlich Obsthölzer oder Ulme.

Deswegen mag sie gar nicht so sehr über ihre Tannenbäume reden, die uns gerade so faszinieren. Sie könne eben viel mehr als diese Deko-Bäumchen. Doch der Advent steht vor der Tür. Und die Bäume aus Eberesche, Zypresse oder Pflaumenbaum liegen wunderbar geschmeidig in der Hand.

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Ein frisch gedrechselter Tannenbaum auf der Drechselbank

Sie gibt uns dennoch ein paar davon mit, damit wir sie in unserem Fotostudio fotografieren können – für’s Heft (siehe Bild). Doch wir haben hier einen mehr als dort abgebildet, zusätzlich noch einen mittelgroßen aus Weidenholz – insgesamt sind es also sechs Bäumchen.

Diese möchten wir nun – natürlich mit Sabine Schüllers Einverständnis – an Euch weitergeben. Und verlosen zwei Dreier-Sets Tannenbäume. Jedes besteht aus einem kleinen (Höhe ca. 13 cm), einem mittelgroßen (ca. 16 cm) und einem großen (ca. 20 cm) Bäumchen. Ein Etikett an der Unterseite verrät, aus welchem Holz jeder einzelne Tannenbaum gedrechselt wurde.

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Diese Bäumchen verlosen wir nun – plus einen mittelgroßen aus hellem Weidenholz, der hier nicht abgebildet ist. Also zwei mal drei Bäume!

Mehr auch unter: www.bines-drechselstube.de

Verlosung:

Ihr möchtet die Bäumchen von Sabine Schüller gewinnen? Einfach bis zum 25.11.2016 ins Teilnahmeformular eintragen. Viel Glück!

 

 

Fotos: MSL


6 Kommentare zu “Tannenbäume aus dem Fichtelgebirge zu verlosen!

  1. Ich finde, dass diese Bäumchen Ruhe in bunte Weihnachtsdeko bringen. Ich habe gestern geschmückt und festgestellt, dass es ein wenig zu bunt aussieht. Vielleicht nehme ich noch etwas weg oder stelle die schicken Bäumchen dazu :-)

  2. Die sind wirklich allerliebst, passen zu jeder Deko. Ich würde mich über diesen Gewinn sehr freuen.

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