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Wer sind die Menschen hinter Mein schönes Land? Wie sind sie Teil der Redaktion geworden? Welche Aufgaben haben sie und was bedeutet ihnen das Landleben? Mit unserer Serie Wir sind das Team von Mein schönes Land möchten wir uns in Zukunft etwas näher bei Euch vorstellen. Heute stellt sich unsere Kräuter-Expertin Irene vor.

Irene Lehmann

Seit wann bist Du bei Mein schönes Land?

Seit der ersten Ausgabe im Frühjahr 2010.

Was hast Du vorher gemacht?

Als Seiteneinsteigerin kam ich von „Wohnen & Garten“, „GartenTräume“ und „WohnenTräume“ in die Redaktion. An dem neuen Land-Titel hat mich von Beginn an die thematische Ausrichtung und Vielfalt begeistert, und natürlich die Möglichkeit, mich meinem großen Lieblingsthema: Heil- und Würzkräuter intensiver widmen zu können.

Was sind Deine Aufgaben in der Redaktion und Lieblingsthemen im Heft?

Ein ausgesprochener Glücksfall für mich ist „Die Heilpflanzenschule“, die ich seit nunmehr 20 Folgen betreuen darf. Das nötige Rüstzeug, d. h. die theoretischen und praktischen Pflanzenkenntnisse verdanke ich einerseits meiner zwölfjährigen Redaktionstätigkeit bei „Mein schöner Garten“ von 1973 bis 1985 sowie einer nebenberuflichen Weiterbildung zur „Kräuterpädagogin“. Zu meinen Favoriten zählen aber auch Garten- und Deko-Themen, Pflanzen- und Firmenporträts.

Was bedeutet das Leben auf dem Land für Dich?

Pure Lebensqualität und zwar für jeden Lebensabschnitt. Als echtes Landkind war für mich das Dorf ein riesiger, faszinierender Abenteuerspielplatz. Einen Kindergarten gab es damals noch nicht. Richtig unangenehm waren für mich lediglich die jährlichen Frühjahrs- und Herbst- Einkaufstouren in die nächste Stadt: die vielen Autos, die Hektik, die Abgase – nach diesen Ausflügen hatte ich regelmäßig Stresspickel im Gesicht. Später habe ich zwar auch in verschiedenen Städten gelebt, aber seit der Familiengründung 1985 schätze ich wieder das Leben auf dem Land.

Was möchtest Du unbedingt noch machen?

Als ich 1973 als Jungredakteurin hier im Verlag anfing, hätte ich nie gedacht, dass ich – mit Unterbrechungen – einmal bis zum Rentenalter hier bleiben würde. Das Unvermeidliche rückt aber nun immer näher. Normalerweise wäre mir angst und bange bei der Vorstellung, dass in wenigen Monaten eine überaus erfüllende Zeit in einem tollen Team mit liebenswerten Kollegen zu Ende gehen soll. Aber ich habe vor vier Jahren damit begonnen, eine Brücke zu bauen: Mein Mann und ich pachteten damals ein 2500 qm großes Grundstück. Hier sollte unser „Gartentraum“ entstehen: Ein Kräutergarten nach klassischem Vorbild mit Rosenpavillon und Brunnen im Zentrum. Mit viel Enthusiasmus und Muskelkraft nutzten wir jede freie Minute unsere Visionen zu verwirklichen. Wie sich das Ganze entwickelt hat, zeigen Euch die Fotos. Heute nutzen unter anderem die Kinder des nahe liegenden Kindergartens und der Grundschule das Terrain, um als Naturdetektive den Unterschied zwischen Spitz- und Breitwegerich zu erkunden oder aus Ringelblumenblüten eine Wundsalbe zu rühren.
Und ich hoffe natürlich, dass viele meiner Kollegen früher oder später ebenfalls den Weg in unseren Garten finden werden.

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